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Schilddrüse und starke Menstruationsblutungen: Der verborgene Zusammenhang

Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) wird bei Frauen mit starker Menstruation oft übersehen. In der westlichen Medizin gelten Schilddrüse und Fortpflanzungshormone als zwei getrennte Systeme; in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind sie jedoch durch die Nierenenergie untrennbar miteinander verbunden.

In der traditionellen chinesischen Medizin steuern die Nieren sowohl die Fortpflanzung als auch die Lebensenergie Yang (Wärme und Stoffwechsel), die auch die Schilddrüse antreibt. Bei einer Schwächung des Nieren-Yang verkümmern nicht nur die Schilddrüse, sondern auch die Gebärmutter. Die Folgen sind ein träger Stoffwechsel, Übergewicht, Müdigkeit, kalte Hände und Füße sowie starke, anhaltende Menstruationsblutungen.

Frauen mit diesem Muster profitieren von wärmenden, Yang-stärkenden Kräutern wie zum BeispielFu Zi(Aconitum, zubereitet) undRou Gui(Zimtrinde), stets in einer ausgewogenen Rezeptur. Diese Kräuter wecken das innere Feuer, das beide Systeme (Schilddrüse und Gebärmutter) antreibt. Durch die Wiederherstellung des Basis-Yang verbessern sich sowohl der Stoffwechsel als auch die Menstruationsregulation. Bei Verdacht auf Schilddrüsenprobleme sollten Sie immer Ihren Arzt konsultieren, um eine kombinierte Therapie zu gewährleisten.

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