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Nieren-Yin-Mangel: Starke Blutungen, Nachtschweiß und Schwindel

Starke Blutungen sind nicht nur ein Problem junger Frauen; sie treten auch häufig in der Perimenopause auf. In dieser Lebensphase beobachtet man oft ein Muster, das in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Nieren-Yin-Mangel bekannt ist. Yin repräsentiert die kühlenden, nährenden, beruhigenden und fließenden Aspekte unseres Körpers.

Mit zunehmendem Alter oder nach jahrelanger Erschöpfung durch Schlafmangel und Überarbeitung schwächt sich unser Nieren-Yin ab. Da die „Kühlung“ fehlt, entsteht relative Hitze (Leere-Hitze). Diese Hitze entwässert das Gewebe und führt zu Blutstau, was wiederum zu starker oder anhaltender, tröpfchenweiser Menstruation führt. Zusätzlich zum starken Blutverlust klagen Frauen mit diesem Profil häufig über Nachtschweiß, Schwindel, Tinnitus, Mundtrockenheit und anhaltende Schmerzen im unteren Rücken.

Die westliche Behandlungsmethode umfasst häufig Hormontherapie oder Gebärmutterentfernung. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hingegen setzt an der Wurzel an, indem sie das Nieren-Yin mit Kräutern tiefgehend nährt und befeuchtet. Durch die Wiederherstellung des Flüssigkeitsgleichgewichts und der Yin-Reserven verschwindet die innere Hitze auf natürliche Weise. Das Blut beruhigt sich, und die belastenden Wechseljahresbeschwerden lassen nach.
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