Neben den physischen Organen arbeitet die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit Meridianen (Energiebahnen). Für die Gynäkologie und Menstruation sind der Chong Mai (Blutgefäß) und der Ren Mai (Konzeptionsgefäß) die wichtigsten. Die Menstruation wird in alten chinesischen Texten als „Tian Gui“ (Himmlisches Wasser) bezeichnet und tritt ein, wenn die Chong- und Ren-Meridiane vollständig mit Blut und Qi gefüllt sind und dieses in die Gebärmutter überfließt.
Wenn die Menstruation extrem stark ist und nicht aufhört, bedeutet dies, dass die Regulierungsfunktion dieser beiden Meridiane beeinträchtigt oder erschöpft ist. Dies tritt häufig nach häufigen Geburten, Fehlgeburten oder chronischen Erkrankungen auf. Die Meridiane wirken wie Deiche um einen Fluss; ist der Deich geschwächt, tritt der Fluss unkontrolliert über die Ufer.
Um dies wiederherzustellen, ist eine tiefgreifende, strukturierte Ernährung notwendig. Pflanzliche Rezepturen, die die Chong- und Ren-Meridiane stärken, stellen die Integrität der Gebärmutter und des Energiesystems wieder her. Dies ist ein sanfter, nährender Prozess, der Ihren Körper ohne aggressive Eingriffe in seinen natürlichen, gesunden Rhythmus zurückführt.
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