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Krillöl: Der König der Durchblutung und des Hormonhaushalts

Einleitung:

Im Bereich der Omega-3-Präparate gilt Krillöl oft als hochwertige Alternative zu herkömmlichem Fischöl. Orthomolekular betrachtet ist Krillöl einzigartig, da die Fettsäuren (EPA und DHA) an Phospholipide statt an Triglyceride gebunden sind. Dies gewährleistet eine optimale Aufnahme in den Körperzellen, insbesondere im Gehirngewebe. Zudem enthält Krill von Natur aus Astaxanthin, ein starkes rotes Antioxidans, das das Öl vor Oxidation schützt und selbst zellschützende Eigenschaften besitzt. Seine wahre Stärke zeigt Krillöl jedoch vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Während Fischöl die Nieren stark nährt, ist Krillöl unübertroffen in der Lösung von Leber-Qi-Stagnation und der Förderung der Durchblutung. Es hat eine starke Affinität zum weiblichen Hormonhaushalt und zum Cholesterinstoffwechsel in der Leber. Krillöl vereint nährende Eigenschaften mit einer starken Fähigkeit zur Lösung von Blockaden und ist daher ein unverzichtbares Hilfsmittel für Akupunkteure und Heilpraktiker. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die einzigartigen Eigenschaften von Krillöl in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und seine klinischen Anwendungsgebiete.

Wirkung und Konstitution in der TCM:

In der TCM gilt Krillöl als kühlend, jedoch etwas weniger als herkömmliches Fischöl. Es hat einen salzig-süßen Geschmack und wirkt direkt auf die Meridiane von Leber, Herz, Nieren und Milz. Die Hauptwirkung von Krillöl besteht in der Förderung der Blutzirkulation und der Auflösung von Blutstauungen. Gleichzeitig nährt es, ähnlich wie Fischöl, das Hirnmark. Was Krillöl jedoch wirklich auszeichnet, ist seine Fähigkeit, den Fluss des Leber-Qi zu harmonisieren und das Blut vor Hitze zu schützen, unter anderem dank des enthaltenen Astaxanthins. Es eignet sich ideal für Patienten mit einer Konstitution, die durch Leber-Qi-Stagnation, Blutstauung und Milz-Qi-Mangel gekennzeichnet ist. Diese Konstitution beobachten wir häufig bei westlichen Frauen mit starken prämenstruellen Beschwerden (PMS), schmerzhafter Menstruation (Dysmenorrhoe) oder in den Wechseljahren. Patienten mit anhaltend hohen Cholesterinwerten, die nicht auf Fischöl ansprechen, zeigen mit Krillöl ebenfalls spektakuläre Verbesserungen, da es Stauungen in der Leber löst.

Synergie mit Kräuterrezepturen:

Die Synergie zwischen Krillöl und Rezepturen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) für Leber und Blut ist phänomenal. Für Frauen mit Hormonschwankungen, PMS, Reizungen und Schmerzen gilt die Kombination von Krillöl mit Xiao Yao San als Goldstandard. Xiao Yao San harmonisiert Leber und Milz; Krillöl liefert dem Gehirn direkt hochwertige Phospholipide, um Stimmungsschwankungen entgegenzuwirken und Blutstauungen im Beckenbereich zu lösen. Bei Herz-Kreislauf-Problemen, insbesondere hohem Cholesterinspiegel und drohender Arteriosklerose, wirkt Krillöl optimal in Kombination mit Xue Fu Zhu Yu Tang. Diese Rezeptur fördert die Durchblutung im oberen Verdauungstrakt und um das Herz. Da Krillöl aufgrund seiner Phospholipide besonders gut vom Körper aufgenommen wird und die Leber entlastet, werden Cholesterinablagerungen effizienter abgebaut. Krill bietet auch Linderung bei Verdauungsproblemen, die mit einer langsamen Fettaufnahme einhergehen; er lässt sich gut mit Liu Jun Zi Tang kombinieren, da er die Milz viel weniger belastet als schwerere Fischöle.

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