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Kälte in der Gebärmutter, die zu anhaltenden Blutungen führt

In der traditionellen chinesischen Medizin gelten Kälte und Menstruation als unvereinbar. Denkt man an „Kälte in der Gebärmutter“, kommen einem oft sofort Krämpfe und das Ausbleiben der Menstruation in den Sinn, doch sie kann auch zu anhaltenden, leicht starken, tröpfchenförmigen Blutungen führen, die einfach nicht aufhören wollen. Dies wird als Yang-Mangel bezeichnet.
Yang ist das „Feuer“ Ihres Körpers. Bei einem Mangel an Nieren- oder Milz-Yang (beispielsweise durch den häufigen Verzehr kalter Salate, Barfußlaufen oder eine angeborene Schwäche) fehlt Ihnen die nötige Wärme, um das Blut richtig zu zirkulieren und die Gebärmutter nach der Menstruation zu schließen. Die Blutung ist oft dünnflüssig, wässrig, schmerzhaft und geht mit einem tiefen Kältegefühl im Unterleib und im unteren Rücken sowie einer Neigung zu Durchfall einher.
Für die Behandlung werden Kräuter mit ausgeprägt wärmender Wirkung benötigt, wie zum BeispielRou Gui(Zimtrinde) undAi YeBeifuß. Diese Kräuter vertreiben Kälte, entfachen die innere Kraft und stillen Blutungen, indem sie den Energiefluss wiederherstellen. Warme Speisen (Brühen, Eintöpfe) sind dabei von entscheidender Bedeutung.
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